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Ich heiße Bettina Cappell, wurde 1974 geboren, wohne mit meiner kleinen Familie auf einem alten, umgebauten Bauernhof und ich hatte schon immer ein Faible für Tiere.....egal welche ;) ich schleppte alles was krank war und sich selbst nicht versorgen konnte, nach Hause. Sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die immer nur hoffte, das mir nicht eines Tages ein verletzter Elefant über den Weg läuft.

Bei uns leben 3 Hunde, 6 Katzen ,2 Hasen, 4 Pferde + 1 Esel, Enten, Gänse und immer noch Eier legende, glückliche, freilaufende Hühner. 

Meine Lehre habe ich in einer Baumschule gemacht, nur hat mich dieser Beruf nie erfüllt. Leider hat es damals für mich keine andere Möglichkeit gegeben, meinen Traumberuf als Tierarzthelferin auszuüben.

Auf den Beruf "Tierpsychologin/Verhaltensberaterin" bin ich dann 24 Jahre später durch unsere Hündin gekommen. 

Meine dreijährige Ausbildung zur Hundepsychologin habe ich im Deutschen Institut für Tierpsychologie  in Lünen gemacht.

 

Ich habe meine Prüfung am 27.04.2014 erfolgreich bestanden!!! *freuuu*

Und seit dem 20.08.2014 darf ich auch ganz offiziell, nach §11 des Deutschen Tierschutzgesetztes, praktizieren.

 

 

Wie alles begann:

1997 hatte ich meine erste eigene kleine Wohnung und ich erfüllte mir einen großen Wunsch: Meinen ersten eigenen Hund!!!!

Dana war eine Rottweiler-Bouviermix Dame und hat mich 13,5 Jahre begleitet.

Mit Dana machte ich meine ersten wirklichen Hundeerfahrungen.... einiges lernten wir in unserer Hundeschule, wo wir das erste Jahr waren. Aber das meiste lernten wir durch viele Hunde-Mensch- Kontakte.

Einmal am Tag waren wir am Auesee in Wesel. Dort konnten die Hunde damals noch frei laufen, spielen und rennen...egal welche Rasse, egal welche Größe und es gab kaum Probleme!!

 

Dann bekam ich 6 Jahre später Jerry, einen Altdt. Schäferhund. Als ich ihn das erste Mal auf dem Arm hatte, war er klein, dünn und mickrig.....aber monstergroße Pfoten!! Ja und so kam es auch :)

 

 

 

Dana war so mehr der dickköpfige Eigenbrödler, schmusen nur wenn Madam es wollte....Jerry hingegen war da gaaaanz anders. Er begleitete mich überall hin, selbst wenn ich nur schnell mal auf´s Klo musste ;) Schäferhund halt...

Er war überaus sensibel für meine Launen...wir beide hatten eine ganz andere Art von Beziehung und Liebe. Irgendwie noch inniger. Geliebt habe ich aber beide Hunde!!!

Meine kleine Tochter Charleen kam dann 2004 zur Welt....10 Wochen zu früh und schwer krank.

Es war eine sehr harte Zeit, aber wir haben es geschafft.

Als dann 2009 meine größte Liebe Holger bei uns einzog, schien auch für mich endlich wieder die Sonne... und mit ihm zog auch seine Hündin Lassah ein.

 

Lassah ist eine Boxer-Mix Hündin und der Grund für meine Ausbildung zur Tierpsychologin.

Kurz bevor Holger mich kennenlernte, holte er sie aus einem Tierheim, wo sie schon 4 Monate saß und als unvermittelbar galt. Sie war nicht kompatibel mit anderen Hunden, Kindern, fremden Menschen...Männer sowieso gar nicht..usw...

Eigentlich war sie ein einziges, seelisches "Wrack"....und das mit 2,5 Jahren. Was sie genau erlebt hat, wissen wir nicht. Fakt ist aber, das sie ein sehr unsicherer Hund ist und in ihren jungen Jahren nicht viel gesehen hat....schlecht sozialisiert. Zudem hat sie ein sehr starkes Territorialverhalten.

Holger brachte sehr viel Hundeerfahrung mit ,dadurch, da er mal im Tierschutz tätig war und auf ein Rudel von sechs eigenen, tollen Hunden zurückblicken kann.

Was mir bei meiner Kindererziehung auch noch zu Gute kam....*schmunzel*

Na ja, Lassah fügte sich schnell ein und auch mit meiner Tochter gab es keinerlei Probleme, da wir Charleen klare Anweisungen gegeben haben: Hund erstmal ignorieren, nicht rennen, nicht laut schreien.....hat geklappt ;)

 

 

In manchen Bereichen war sie aber echt eine Qual für mich. Sie griff ohne Anzeichen irgendwelche Hunde an, auch meine Dana, die eh schon schlecht zu Fuß war, oder aber sie sprang in die Leine, sobald ein fremder Mensch es wagte, in einem Abstand von 3 Metern an uns vorbeizulaufen!! Sie machte unsere Besucher an, gebärdete sich im Auto wie eine Wildsau....es machte einfach keinen Spass mit ihr. Dana und Jerry waren im Gegensatz zu ihr die absoluten Traumhunde.

Nachdem sie sich dann ein drittes mal auf Dana gestürzt hatte (Auslöser war ein blöder Ball), setzte ich ihr ein Ultimatum. Entweder sie ändert sich, oder sie muss gehen.

Meinte ich das ernst?? Hm....

Ich googelte im Internet nach Hilfe...Problemhunde....Verhaltenstherapie...Tierpsychologie...TIERPSYCHOLOGIE!!!! Mensch! Und ich kann darin sogar eine Ausbildung machen!!  

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen....feine Sache :)

Endlich mein Hobby, meine Leidenschaft zum Beruf machen und gleichzeitig Lassah helfen,....nein... mir helfen, Lassah zu VERSTEHEN!

Fernstudium kam für mich nicht in Frage, da ich viele Dinge LIVE erleben muss und tausend Fragen habe.

So kam ich zum DIFT und ich hab es nicht bereut.

Die Seminare sind klar gestaltet, die Dozenten allesamt super freundlich, hilfsbereit...viel Praxis, einfach super! Mit jedem Seminar, merkte ich aber, das nicht (nur) Lassah das Problem war, sondern ICH!!

Die Erkenntnis traf mich wirklich hart. Also hab ich angefangen, mit dem Wissen was ich bis da schon hatte, an mir zu arbeiten. Und der Erfolg kam.

Lassah musste für unseren Frankreich-Urlaub 2012 noch geimpft werden....!!!!! *schluck*...Holger hatte keine Zeit. Super. Also was tun?? DAS umsetzen, was ich gelernt habe!! Das hieß, Termin machen, Tierarzt" vorwarnen", Schultern straffen, Hund ins Auto packen und ab zum Doc.

Wir sind da zusammen reinmarschiert und nach dem impfen, was übrigens total easy war, wieder raus marschiert, an 4 Hunden vorbei, ohne das irgendetwas ernennenswertes passiert ist. :)) Ich hab uns BEIDE gelobt!!

Das hat mir aber bewiesen, das alles möglich ist,...es hat mich bestärkt in meinem TUN und in dem Wissen, das nicht (immer) die Hunde das Problem sind, sondern wir Menschen.

Dann kam ein Tiefschlag.

Am 16.November 2010 musste ich Dana gehen lassen, da sich am Po ein Geschwür gebildet hatte, welches inoperabel war...und mit 13 muss das auch nicht mehr sein.

DAS war schon hart für mich.

Aber genau ein halbes Jahr später, am 16.Mai 2011 musste ich auch meinen mittlerweile schwer herzkranken Jerry erlösen  :(

Sowas wünsche ich echt keinem.

Lange ohne Hund wollte und konnte ich aber auch nicht sein und es musste wieder ein Altdt. puscheliger Schäferhund her. Ich schaute erst auf den Tierschutzseiten, dann bei den privaten Anzeigen nach und wurde fündig. Altdt. Schäferhund, ehemals Kettenhund, wurde misshandelt...bildschön. Hingefahren, derbe gebissen worden (die Schuld, wenn´s die gab, lag eindeutig beim Besitzer), heulend nach Hause gefahren und weitergesucht...

Und er kam, der Welpe...:) mein Benji

 

Wenn ich schon meinte, Jerry wäre damals anhänglich gewesen....ein Kontrollfreak....so übertrifft ihn Benji um Läääääängen! ER würde am liebsten in mich reinkriechen...*schmunzelt*...ja ja, man könnte das alles "korrigieren", aber da stell ich mir die Frage: WILL ICH DAS ÜBERHAUPT??

Man sollte wirklich nur DANN am Verhalten des Hundes was ändern, wenn man den Stress der dieses Verhalten auslöst, nicht mehr ertragen kann. Wenn es anfängt UNLUSTIG zu werden.

Ich würde niemals auf die Idee kommen, einen unserer Hunde zu "korrigieren", nur damit er oder wir besser in die Gesellschaft passen.

Tja und seit November 2012 haben wir unser Trio wieder komplett. :)

Über den Tierschutzverein Hund-aus-Andalusien sind wir an Ronja gekommen...Ronja Räubertochter und der Name ist Programm :)

 

Ronja ist echt eine Bereicherung für uns, denn sie klaut alles, was sie glaubt klauen zu müssen und buddelt für ihr Leben gern meinen Garten um, springt über Tische und Bänke....und auch mal über uns hinweg....bringt uns zum lachen, nervt die Großen und hat in manchen Dingen, mal abgesehen von ihrem Bart, ziiiiemliche Ähnlichkeit mit meiner Dana ;) na...wer weiß.....

 

Hier noch ein paar Bilder von uns :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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